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Hannes Petersen

Johanna Helene Charlotte Schröder, genannt Hannes Petersen (* 21. Juli 1885 in Berlin; † 20.01.1960 in Berlin) war in erster Ehe (1911 - 1914) mit Hans Petersen verheiratet, der an Tuberkulose starb und in zweiter Ehe mit dem Bildhauer Nicolaus Schmidt. Die meisten ihrer Arbeiten sind mit HP oder Hannes Petersen signiert, es gibt aber auch Arbeiten mit der Signatur Hannes Petersen-Schmidt, und auch unter ihrem Mädchennamen Johanna Schröder (Schroeder). Sie studierte Kunst in Berlin und begann schon früh mit Gemälden, Arbeiten für Zeitschriften. Der Erste Weltkrieg und die Inflation ließen das Vermögen der Eltern zusammenschrumpfen, so dass sie und ihr Mann, Nicolaus Schmidt, gezwungen waren, sich in den Anfang der 20er mit Radierungen und persönlichen Glückwunschkarten (meist auch Radierungen) über Wasser zu halten. Ende der 20er Jahre bis in die 50er Jahre lagen die Schwerpunkte der Arbeit: Portraits, Ölgemälde, Aquarelle, Illustrationen, Adventskalender und mehr und mehr in Postkarten.

Unter anderem lassen sich von ihr etwa 2500 Postkarten nachweisen ( vermutlich sind es gegen 3000 gewesen); Zeichnungen und Aquarelle einige Hundert; Ölgemälde etwa 100; Scherenschnitte zwischen 100-300. Radierungen etwa 200.

Mehr als 30 ihrer Arbeiten wurden in mehr als einem Dutzend Zeitschriften und Katalogen veröffentlicht. Sie arbeitete für etwa 25 Verlage u.a. in Dänemark, Belgien, Frankreich, Großbritannien und USA. Wichtigste Verlage in Deutschland waren der Pittius Verlag Berlin, wo Frau Tucholsky als Prokuristin arbeitete, Hermann Wolff Berlin, AFKH -Artur F. Krüger Verlag Hamburg und Wiechmann Verlag, Starnberg vor München.

Werke von Hannes Petersen